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Um den heutigen Rassismus begreifen und überwinden zu können ist es wichtig, seine Entstehung und seine Geschichte zu verstehen. Dazu gehört auch der europäische Kolonialismus des 19. Jahrhunderts, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind. Auch in Ludwigsburg ist die Kolonialgeschichte bis heute an vielen Stellen in der Stadt nachzufühlen. Als ehemals wichtige Garnison- (Militär-) Stadt hat Ludwigsburg damals eine tragende Rolle gespielt. Auf die Spuren der Vergangenheit wollen wir uns begeben und an verschiedenen Stellen in der Ludwigsburger Innenstadt zurück blicken.

Wir stellen Fragen und suchen nach Antworten: Wer hat im Raum Ludwigsburg besonders vom Kolonialismus profitiert? Welche Beteiligung hatte Deutschland, speziell die Stadt Ludwigsburg an kolonialen Eroberungen? Gleichzeitig wollen wir die Spanne zur Gegenwart öffnen: Welche Spuren finden wir bis heute im Stadtbild? Welche Kontinuität zieht sich durch? Und welche Schlussfolgerungen können wir daraus zu unserem heutigen Handeln ziehen?

Der koloniale Stadtrundgang führt uns auf eine knapp 2 km lange Runde durch die Innenstadt. Wir werden an verschiedenen Stellen Zwischenstopps einlegen, an denen es entsprechende Inputs geben wird. Aber wir wollen auch gemeinsam in den Austausch kommen, deswegen freuen wir uns über eine aktive Beteiligung. Die Inhalte des kolonialen Stadtrundganges wird es auch als Handreichung geben.

Termin: Samstag, 07.05.2022, zusätzlich am 04.06.2022 und 02.07.2022

Ort: Demokratisches Zentrum – Verein für politische und kulturelle Bildung e.V., Wilhelmstraße 45/1, 71638 Ludwigsburg

Zeit: 14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, ihr könnt gerne schon früher da sein, damit wir pünktlich starten können

Eintritt: die Teilnahme am Stadtrundgang ist kostenfrei, aber Spenden sind natürlich sehr willkommen

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