Kein Land für Niemand- Abschottung eines Einwanderungslandes
Der Film begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Er beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Er begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.
Während Deutschland dazu beiträgt, eine europäische Festung zu errichten, gerät die politische Landschaft ins Wanken. Von emotionalisierten Medienberichten bis zu hilflos nach rechts rudernden Politiker*innen zeichnet sich eine gesellschaftliche Erzählung ab, die sich gegen Migrant*innen und Schutzsuchende richtet. Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste?
Im Anschluss an die Filmvorführung am 15.10. findet ein Podiumsgespräch statt.
Mit Olaf Oehmichen von SARAH-Seenotrettung und weiteren angefragten Gästen.
In Zusammenarbeit mit DFG-VK (Gruppe Ludwigsburg), SARAH-Seenotrettung, DemoZ, Ökumenischer Arbeitskreis Asyl Ludwigsburg, LETsDOK & AG DOK.
Moderation: Martha Albinger