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Veranstaltung 

Titel:
Warum der Staat kein Freund und Helfer ist
Wann:
Dienstag, 07.02.2017 | 19.30 h

Beschreibung

Die Miete steigt, der Nachbar hört laute Musik, der Job wird gekündigt – die erste Frage, die man sich stellt: Ist das erlaubt? Die Bürger*innen wenden sich an das staatliche Gewaltmonopol und fordern ihr Recht ein. Doch oft machen sie die reale Erfahrung, dass der Staat sie nicht vor Schädigungen bewahrt, sondern diese bei entsprechender Rechtslage sogar mit direkter Gewalt durchsetzt – zum Beispiel die Wohnung räumen lässt.
Oder die Rechtsgrundlage der Gewalt wird erst hinterher geklärt, etwa wenn die Polizei zu Silvester in Köln einige hundert angebliche und tatsächliche „Nordafrikaner" einkesselt.

Deutschland ist stolz darauf, „Sozialstaat" zu sein, doch HartzIV-Betroffene leben in ständiger Angst vor Sanktionen und Kürzungen. Politiker*innen und Bürger*innen sind sich darin einig, dass freie Wahlen einen guten von einem schlechten Staat unterscheiden. Gleichzeitig ist es fast schon eine Volksweisheit quer durch alle politischen Strömungen, dass die Politiker*innen doch „eh machen was sie wollen". Während die meisten Menschen einerseits selbst erfahren, dass der Staat ihr Wohl nicht im Sinn hat, halten sie andererseits am Glauben fest, dass der Staat doch /eigentlich/ für sie da sein /müsste/.

Doch was ist der Staat eigentlich? Welche Zwecke verfolgt er? Worum geht es bei Wahlen? Warum braucht es die staatliche Gewaltherrschaft in /dieser/ Gesellschaft?

Eine Veranstaltung von: Rot-Schwarze Initiative