was immer gilt, die Ausschlussklausel:
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Ausgeschlossen
von den Veranstaltungen sind Personen, die rechtsextremen
Parteien
oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene
zuzuordnen
sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische,
nationalistische,
antisemitische oder sonstige menschenverachtende
Äußerungen in Erscheinung
getreten sind.
Die
Veranstaltenden
behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen
und diesen
Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder
von dieser
zu verweisen.
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Januar 2012
zurück
Mittwoch 11.01.2012,
20.00 Uhr
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parallel zur
kneipe
Literaturkneipe
mit Christian Rehmenklau
Im Rahmen der
planlos- Mittwochskneipe findet nun jeden 2. Mittwoch im Monat ein
Literaturstammtisch speziell für die Best Agers statt. Das heißt:
klönen, kritisieren, austauschen…
Der Probelauf am 11.1. startet mit dem Thema "Literatur und Aklohol".
Initiative und Moderation: Christian Rehmenklau.
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Freitag 13.01.2012,
20.00 Uhr
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buchvorstellung
Desertion
und Männlichkeitsbilder
Deserteure sind
"Feiglinge" "Drückeberger" und "Weiber". Deserteure sind Helden
im antifaschistischen Kampf. Diese Bilder derjenigen, die sich dem
Krieg entzogen, herrschten - je nach Sichtweise - uneingeschränkt
bis in die 1980er Jahre vor.
Der Autor Ralf Buchterkirchen geht, ausgehend von Männlichkeitsbildern
und der Militärjustiz als willfähriger Repressionsstruktur der Nazis,
der Frage nach, wie und warum Soldaten des Zweiten Weltkrieges den
Gehorsam verweigerten und wie sie selbst mit diesen ihnen zugewisenen
Stereotypen umgingen.
Hinterfragt wird vor diesem Hintergrund auch die nicht erfolgte
Rehabilition direkt nach Kriegsende. Dabei wird deutlich, wie Männlichkeitsforschung
neue Ansätze liefern kann, Desertion als individuelle Entscheidung
vor dem Hintergrund von Repression zu verstehen und damit auch Deserteuren
und den ihnen Helfenden angemessen zu gedenken.
Buch: Ralf Buchterkirchen
(2011), ""... und wenn sie mich an die Wand stellen": Desertion,
Wehrkraftzersetzung und "Kriegsverrat" von Soldaten in und aus Hannover
1933-1945", Edition Region & Geschichte, ISBN 3930726165
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Dienstag 17.01.2012,
20.00 Uhr
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vortrag &
diskussion
Der Extremismus-Begriff
- Genese und Kritik
Während Nazis
bundesweit Menschen ermorden und sich in vielen Gegenden eine rechte
Dominanzkultur etabliert hat, während europaweit in Staaten wie
Ungarn, Österreich, Italien, der Schweiz oder Frankreich Nazismus,
Rechtspopulismus und menschenverachtende Einstellungen erstarken,
werden in Deutschland Projekte, die Betroffene rechter Gewalt beraten
und antifaschistische, demokratiefördernde Bildungsarbeit betreiben,
durch das Bundesfamilienministerium mit einer staatlichen Gesinnungsprüfung
in Form einer Extremismus-Klausel drangsaliert.
Dies ist nur ein Beispiel, das stellvertretend eine Praxis offenbart,
welche auf dem Extremismus-Modell fußt, das immer wirkmächtiger
zu werden scheint: 67 Jahre nach Ende des NS-Regimes gibt es in
dieser die Tatsachen verkennenden Lesart der Realität keine Neonazis
mehr, sondern nur noch "Extremist_innen", zu denen auch all jene
gezählt werden, die sich ersteren entgegenstellen.
Im Vortrag werden Geschichte, Konstruktion und Auswirkungen des
Extremismus-Modells bzw. -begriffs vorgestellt und Handlungsspielräume
sowie (sprachliche) Alternativen thematisiert.
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Donnerstag
19.01.2012, 20.00 Uhr
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stadt- land-
fluß
Vortrag "Recht
auf Stadt?!"
& Vernissage der Ausstellung "ZOMBIE MÜHLEHOF"
Die erste Veranstaltung
der Reihe Stadt Land Fluss beschäftigt sich mit der Stadt und ihrer
Peripherie. Die Großstädte ziehen Investoren an, die Kommerzialisierung
nimmt zu, immer mehr Menschen werden ausgeschlossen, doch auch der
Widerstand wächst. Während in Stuttgart drei neue Einkaufszentren
geplant bzw. bereits im Bau sind, werden in der Peripherie immer
mehr Einkaufszentren zu Zombies, zu Untoten der Innenstädte, bestes
Beispiel, das Marstallcenter in Ludwigsburg.
Vortrag "Recht
auf Stadt?!"
Die sich seit
Jahren vollziehende Ökonomisierung von Stadt und städtischen Räumen
schreitet weiter voran wie es sich in etlichen Städten im In- und
Ausland beobachten lässt. Auch das Bahn- und Immobilienprojekt Stuttgart
21 ist neben vielen anderen Beispielen Ausdruck einer solchen Ökonomisierung.
Doch inzwischen regt sich auch wieder verstärkt Widerstand gegen
eine neoliberale Stadtpolitik, die, anstelle von Gemeinwohl und
städtischem Gebrauchswert, nur den Ansprüchen von Investoren und
Kapitaleignern folgt. Dieser Widerstand lässt sich unter dem Label
"Recht auf Stadt" zusammenfassen. In diesem Vortrag werden einige
Aspekte dieser Entwicklungen zur Diskussion gestellt.
Yvonne P. Doderer ist freie Architektin/Stadtforscherin und
betreibt das "Büro für transdisziplinäre Forschung und Kulturproduktion"
in Stuttgart.
Ausstellung
"ZOMBIE MÜHLEHOF"
Der Mühlehof
in Mühlacker ist ein typischer Repräsentant eines Einkaufzentrums,
1982 eröffnet und in den letzten Jahren zum Zombie geworden. Der
Zombie in Ludwigsburg heißt Marstallcenter, in Kornwestheim heißt
er Wette-Center...
Sechs KünstlerInnen zeigen ihre Sicht auf den Mühlehof, in dessen
Schlussstein in der Urkunde es heisst: "Dieses Gebäude ist also
nicht nur Brücke zur Vergangenheit, sondern auch Symbol für Bürgerwille
und Bürgerfleiß, die sie prägend gestalteten, mit denen Zukunft
gemeistert, die Stadt weiterentwickelt werden kann." Wie sehen Künstler
den Mühlehof dreißig Jahren später?
Werner Christof bringt es mit seinen Titeln treffend auf
den Punkt, er zeigt den Loop "auf und ab" mit teilweise bearbeiteten
Fotos aus der originalbeleuchteten Minimalmarkthalle vom Mühlehof
im 1.UG, die Installation "alles fließt", und das rätselhafte Werk
"Shoppen unterm Sender".
Lisa Schulz und Henry Schulz beschreiben ihre Fotoarbeiten
sehr plastisch: Wenn der letzte Konsument hinausgeht und das Licht
erlischt, ist die Karawane schon lange weitergezogen, dorthin, wo
es neuer, größer, bunter und voller ist. Zurück bleiben Ödnis, kahler
Beton, Entwertung und drohender Verfall. Heute wirkt ein Käufer
oder ein mit Waren gefüllter Einkaufswagen nur noch fremd und deplatziert
in den leeren dunklen Hallen.
Johannes Biedert und Michael Knör, Teil des Projekts
"Rule-thirty-four-Productions", spiegeln den Mühlehof als Ort des
Verfalls, der Korrosion und der Dunkelheit wieder, einen Zombie-Ort,
der sich zwar noch an das Leben erinnert, der aber mit leeren Fenstern
leblos mitten in der Stadt steht. In morbider Perspektive wird die
Frage gestellt: "Bist Du schon tot? Oder lebst Du noch?"
Der Mensch wankt durch seinen bizarren, endlosen und unstillbaren
Hunger immer noch mit ausgestreckten Armen dem Konsum hinterher.
Peter Schmidt hat den Mühlehof im Modelleisenbahnmaßstab
1:87 nachgebaut. Er vermischt dabei die zeitlichen Ebenen: auf der
einen Seite finden die Eröffnungsfeierlichkeiten statt, während
von der anderen Seite der Mühlehof bereits abgerissen wird. Fotos
vergegenwärtigen diesen dreißigjährigen Prozess. Schmidt präsentiert
Fotos aus dem Stadtarchiv von 1982, Aufnahmen des Mühlehofs heute
und Aufnahmen des Modells, die zeigen, wie sich 30-jährige Geschichte
in einem Modell konzentriert.
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Donnerstag
26.01.2012, 19.00 Uhr
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Lektürekreis
Reading Marx
in Ludwigsburg
In regelmäßigen
Abständen verkündet die bürgerliche Presse die Wiedergeburt des
Marxismus, vor allem dann, wenn die Weltwirtschaft wieder ins Wanken
gerät. Viele Linken dient Karl Marx als Prophet eines angeblich
zwangsläufig sich selbst zerstörenden kapitalistischen Systems,
das kurz vor seinem Ende zu sein scheint. Doch hinter den Ideen
und Analysen von Karl Marx steht viel mehr. Seine Arbeit und sein
Denken beeinflussten nicht nur die Entwicklung der internationalen
Arbeiterbewegung und ihrer Organisationen. Sie beeinflussten ebenso
die Wissenschaften und die Philosophie auf der gesamten Welt. Seine
Analyse des Kapitals, seine Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft,
sein Wirken als Journalist, Ökonom und schließlich als Kommunist
sollen Gegenstand des Lesekreises *reading marx in lubu* sein.
Termine, Themen und Textauswahl unter *readingmarxinlubu.wordpress.com*
Vorläufige Termine: 23. Februar, 29.März, 26. April immer um 19:00
Uhr im DemoZ
und, wie gesagt, weitere Infos immer auf der
Homepage
der Gruppe
Diesmal steht
der 1865 entstandene Text "Lohn, Preis, Profit" im Vordergrund,
der ein Einstieg in Marx' Arbeitswerttheorie ermöglichen soll. Den
Text kann man auf der folgenden Website abrufen: http://www.mlwerke.de/me/me16/me16_101.htm
Eine vorbereitende Lektüre ist zwar von Vorteil, aber nicht zwingend
notwendig. Zu Gast ist diesmal Theo Wenzke von der Redaktion Gegenstandpunkt.
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Freitag 27.01.2012,
20.00 Uhr
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stadt- land-
fluß
Babylon,
Ruinen, Hallo Einkaufszentrum.
Stadtmythen in der U – Musik (Vortrag mit Hörbeispielen von Dipl.
Ing. Architekt Benno Burgey)
Kommunikation
über Stadt ist geprägt von Mythen und Missverständnissen, sowie
deren Wechselwirkung und der Erschwernis, dass unterschiedliche
Gruppen unterschiedliche Mythen haben – auch wenn diese unter dem
gleichen Namen geführt werden.
Bei der Bildung und Verbreitung von Stadtmythen ist die Musik traditionell
ein Hauptakteur. Neben der traditionellen, marktfördernden Überhöhung
einzelner Städte durch die Musik (Bsp. „Wiener Walzer“ , „Heidelberg
du feine“ ...) liefern subkulturelle Musikformen Mythen, mit eher
allgemeinen oder kritischen Stadtvorstellungen („Ist like a Jungle,
somtimes ...“), auf denen hier der Schwerpunkt liegen soll.
Mythen im Sinne
dieses Vortrages sollten jedoch nicht als fehlerhafte Märchen gesehen
werden, denen man lediglich „aufgesessen“ ist. Vielmehr sollten
sie als Werkzeug oder Chance gesehen werden die Komplexität der
heutigen Stadt kommunizieren zu können.
Das Mythen im Gegensatz zu anderen Urbanismustheorien die Möglichkeit
beinhalten interkulturelle, soziale und religiöse Grenzen zu überspringen,
inklusive der Möglichkeit auf dem neuen Wirt zu mutieren, macht
die Sache letztlich spannend: Was unterscheidet denn die Ruine der
Romantik von der Ruine des Punk? Und: Wie ist es denn in Deinem
Babylon heute so?
Der Vortrag
wir begleitet von vielen Hörbeispielen. Schwerpunkt sind hierbei,
gemäß der Ausstellung: Songs zum „Supermarkt“ – Ebenfalls ein Mythos
und Missverständnis aber auch Inspirationsquelle für die Musik.
Dipl. Ing. Architekt
Benno Burgey war schon
mehrfach im DemoZ zu Gast, u.a. als Mitglied der Geschmackspolizei
Freiburg (GeschPOM B.No.B.) und mit einem Vortrag zum Verhältnis
von Architektur zur Musik. Derzeit ist er Doktorand in Karlsruhe
am KIT zum Verhältnis von „Musik und Großsiedlungen“.
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Sonntag 29.01.2012,
19.00 Uhr
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vortrag&
diskussion
Schocktherapie!
- Zur Lage in Griechenland, Vortrag mit Ralf Dreis:
Die griechische
Gesellschaft leidet zunehmend unter den Auswirkungen der, von der
Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF aufgezwungenen, Sparmaßnahmen.
Gleichzeitig lösen sich die staatlichen Institutionen auf, die verabschiedeten
Gesetze können kaum umgesetzt werden. Wie sieht es zur Zeit mit
dem Widerstand gegen die Kahlschlagspolitik aus? Welche Rolle spielen
Landbesetzungen, Kollektivbetriebe und die anarchistische Bewegung?
Und welche Bedrohung geht von rassistischen und faschistischen Organisationen
aus? Ralf Dreis, freier Journalist und Griechisch-Übersetzer, berichtet
an diesem Abend über die momentane Lage in Griechenland. Er war
fünf Jahre lang in der anarchistischen Bewegung Thessalonikis aktiv
und pendelt seit 2001 zwischen Griechenland und Deutschland.
Eine gemeinsame
Veranstaltung von FAU Stuttgart und Libertäres Bündnis Ludwigsburg
(LB)²
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Ausstellung
zurück
ab
dem 19.01.2012
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ausstellung
Ausstellung
"ZOMBIE MÜHLEHOF"
Der Mühlehof
in Mühlacker ist ein typischer Repräsentant eines Einkaufzentrums,
1982 eröffnet und in den letzten Jahren zum Zombie geworden. Der
Zombie in Ludwigsburg heißt Marstallcenter, in Kornwestheim heißt
er Wette-Center...
Sechs KünstlerInnen zeigen ihre Sicht auf den Mühlehof, in dessen
Schlussstein in der Urkunde es heisst: "Dieses Gebäude ist also
nicht nur Brücke zur Vergangenheit, sondern auch Symbol für Bürgerwille
und Bürgerfleiß, die sie prägend gestalteten, mit denen Zukunft
gemeistert, die Stadt weiterentwickelt werden kann." Wie sehen Künstler
den Mühlehof dreißig Jahren später?
Werner Christof bringt es mit seinen Titeln treffend auf
den Punkt, er zeigt den Loop "auf und ab" mit teilweise bearbeiteten
Fotos aus der originalbeleuchteten Minimalmarkthalle vom Mühlehof
im 1.UG, die Installation "alles fließt", und das rätselhafte Werk
"Shoppen unterm Sender".
Lisa Schulz und Henry Schulz beschreiben ihre Fotoarbeiten
sehr plastisch: Wenn der letzte Konsument hinausgeht und das Licht
erlischt, ist die Karawane schon lange weitergezogen, dorthin, wo
es neuer, größer, bunter und voller ist. Zurück bleiben Ödnis, kahler
Beton, Entwertung und drohender Verfall. Heute wirkt ein Käufer
oder ein mit Waren gefüllter Einkaufswagen nur noch fremd und deplatziert
in den leeren dunklen Hallen.
Johannes Biedert und Michael Knör, Teil des Projekts
"Rule-thirty-four-Productions", spiegeln den Mühlehof als Ort des
Verfalls, der Korrosion und der Dunkelheit wieder, einen Zombie-Ort,
der sich zwar noch an das Leben erinnert, der aber mit leeren Fenstern
leblos mitten in der Stadt steht. In morbider Perspektive wird die
Frage gestellt: "Bist Du schon tot? Oder lebst Du noch?"
Der Mensch wankt durch seinen bizarren, endlosen und unstillbaren
Hunger immer noch mit ausgestreckten Armen dem Konsum hinterher.
Peter Schmidt hat den Mühlehof im Modelleisenbahnmaßstab
1:87 nachgebaut. Er vermischt dabei die zeitlichen Ebenen: auf der
einen Seite finden die Eröffnungsfeierlichkeiten statt, während
von der anderen Seite der Mühlehof bereits abgerissen wird. Fotos
vergegenwärtigen diesen dreißigjährigen Prozess. Schmidt präsentiert
Fotos aus dem Stadtarchiv von 1982, Aufnahmen des Mühlehofs heute
und Aufnahmen des Modells, die zeigen, wie sich 30-jährige Geschichte
in einem Modell konzentriert.
Begleitet wir
die Ausstellungseröffnung von einem Vortrag (s.u.)
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ab März
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ausstellung
Aufruf zum
Mitmachen!
Fotos, Kunstwerke,
Objekte, der schönste Bahnhof gesucht!
Mitmach-Ausstellung "WEM GEHÖREN STADT LAND FLUSS?"
Die ersten Ideen sind schon da: Wem gehört der Strand? Who is the
owner of this house? Fotos von Bahnhöfen in der Peripherie und auf
dem Land - der "schönste" Bahnhof wird prämiert!
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Vorschau
zurück
Freitag 03.02.2012,
19.30/ 21.00Uhr
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stadt- land-
fluß
Film: Empire
St. Pauli - von Perlenketten und Platzverweisen
& ab 21:00 Uhr Kneipe mit Cocktailbar
"Mit zahlreichen
Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut - eine
der letzten Lücken in der "Perlenkette" an der Elbe geschlossen.
Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren. Immer mehr Gut-
und Bestverdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen St.
Pauli. Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen leben
und die in den Kneipen für 1,50 € ein Bier trinken konnten? Was
passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder
sich wehren?"
Im Film von Steffen Jörg, GWA St. Pauli e.V., kommen viele unterschiedliche
Bewohnerinnen und Bewohner St. Paulis zu Wort.
Ab 21:00 Uhr
Kneipe mit Cocktailbar
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Dienstag 07.02.2012,
20.00 Uhr
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stadt- land-
fluß
Film "Gärtnern
in Detroit"
Der Film zeigt
Ansätze urbanen Gärtnerns in Mitten der verlassenen Idustrieparks
in Detroit. Dort, wo der Amerikanische Traum, einst in Form der
Autoproduktion scheinbar realisiert, gescheitert ist, keimt der
Samen neuer Hoffnungen.
Neben Industrieruinen und verlassener Wohn- und Infrastruktur wird
das Bild von Detroit von Fast-Foot-Ketten geprägt. Schon lange ist
die Kette der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln für die schrumpfende
Bewohnerzahl in Detroit gerissen.
Beiden Phänomenen versuchen die urbanen Gärtner ihre Projekte entgegen
zu setzten. So blühen die Ruinen durch die landwirtschaftliche Nutzung
wieder, in ganz neuer Weise, auf und dem Fast-Foot wird mit einem
Angebot von vor Ort nachhaltig angebautem Gemüse begenet.
Die zahllosen Gartenprojekte, die von Gemeinschaftsgärten über Balkon-
und Dachgärten reichen, werden wissenschaftlich begleitet, um die
Eignung der Böden, die bisher von der Industrie genutzt wurden,
für nachhaltige Lebensmittelproduktion sicherzustellen.
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Mittwoch 08.02.2012,
20.00 Uhr
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parallel zur
kneipe
Zweiter Literaturstammtisch
Im Rahmen der
planlos- Mittwochskneipe findet nun jeden 2. Mittwoch im Monat ein
Literaturstammtisch speziell für die Best Agers statt. Das heißt:
klönen, kritisieren, austauschen…
Das Thema Alkohol und Literatur 2.0 geht fließend über in "Bilder
in der Literatur".
Initiative und Moderation: Christian Rehmenklau.
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Freitag 17.02.2012,
20.00 Uhr
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stadt- land-
fluß
Ausstellungseröffnung:
Mitmach-Ausstellung "WEM GEHÖREN STADT LAND FLUSS?"
& Kneipe mit Cocktailbar
Fotos, Kunstwerke,
Objekte, der schönste Bahnhof gesucht! Die ersten Ideen sind schon
da: Wem gehört der Strand? Who is the owner of this house? Fotos
von Bahnhöfen in der Peripherie und auf dem Land - der "schönste"
Bahnhof wird prämiert! Ausstellungseröffnung, Kneipe, Cocktailbar.
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Donnerstag
23.02.2012, 19.00 Uhr
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Lektürekreis
Reading Marx
in Ludwigsburg
In regelmäßigen
Abständen verkündet die bürgerliche Presse die Wiedergeburt des
Marxismus, vor allem dann, wenn die Weltwirtschaft wieder ins Wanken
gerät. Viele Linken dient Karl Marx als Prophet eines angeblich
zwangsläufig sich selbst zerstörenden kapitalistischen Systems,
das kurz vor seinem Ende zu sein scheint. Doch hinter den Ideen
und Analysen von Karl Marx steht viel mehr. Seine Arbeit und sein
Denken beeinflussten nicht nur die Entwicklung der internationalen
Arbeiterbewegung und ihrer Organisationen. Sie beeinflussten ebenso
die Wissenschaften und die Philosophie auf der gesamten Welt. Seine
Analyse des Kapitals, seine Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft,
sein Wirken als Journalist, Ökonom und schließlich als Kommunist
sollen Gegenstand des Lesekreises *reading marx in lubu* sein.
Termine, Themen und Textauswahl unter *readingmarxinlubu.wordpress.com*
Vorläufige Termine: 29.März, 26. April immer um 19:00 Uhr im DemoZ
und, wie gesagt, weitere Infos immer auf der
Homepage
der Gruppe
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Freitag 24.02.2012,
20.00 Uhr
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stadt- land-
fluß
Solidarische
Landwirtschaft als eine Antwort auf die Energie-, Klima- & Ernährungskrise
Vortrag mit Luciano Ibarro, GartenCoop Freiburg
Die globalisierte
Nahrunsgmittelproduktion ist von fossilen Brennstoffen abhängig,
deren Verfügbarkeit rapide schwindet und zu Spannungen in der
Welt führt. Um eine Kalorie Essen auf den Teller zu bringen, braucht
dieses System durchschnittlich zehn Kalorien an fossilen Brennstoffen.
Vom Feld bis zum Teller ist das Welternährungssystem heute für rund
die Hälfte unserer Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Die weltweite Umstellung auf ökologische Anbaumethoden und solidarische
Organisationsformen könnte einer der wichtigsten Auswege aus der
Klima- und Ernährungskrise sein. Dafür sind radikale Änderungen
im Ernährungssystem und ein Abschied von der heutigen industriellen
Produktionsweise notwendig.
Als ein Beispiel für solidarische Landwirtschaft wird die GartenCoop
Freiburg vorgestellt. Sie ist eine Initiative von GärtnerInnen,
LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen
verschiedenen Alters, die seit Anfang 2011 im Raum Freiburg die
knapp 250 Mitglieder mit Lebensmitteln versorgt. Im Rahmen einer
gemeinschaftlichen und solidarischen Ökonomie werden landwirtschaftliche
Produkte, derzeit insbesondere Gemüse, ökologisch und klimagerecht
angebaut.
Die Veranstaltung
wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung durchgeführt.
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Montag 27.02.2012,
19.00 Uhr
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stadt- land-
fluß
Film: "Voices
of Transition"
mit Regisseur Nils Aguilar
Der Mut machende
Dokumentarfilm 'Voices of Transition' lässt in einer sensiblen patchwork-Montage
die wichtigsten Protagonisten des agrarökologischen Wandels zu Wort
kommen: In Frankreich, Großbritannien und Kuba zeigen uns Landwirte
und Wissenschaftler, Permakulturdesigner und Pioniere der Transition-Town
Bewegung, wie man den Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenverknappung
und drohenden Hungersnöten mit radikal neuen Wegen begegnen kann
- und zwar derart, dass sich ungeahnte Chancen auftun sowohl für
die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden wie auch für eine gesteigerte
Lebensqualität.
'Voices of
Transition" ist in jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit neben seinem
Soziologiestudium vom französisch-deutschen Dokumentarfilmer Nils
Aguilar selbst produziert worden. Ziel des von ihm gegründeten Vereins
Milpafilms ist es, auf die desaströsen Auswirkungen einer ausschließlich
marktgesteuerten Agrarindustrie hinzuweisen und Lösungsansätze aus
der Agrarökologie und der Transition Town Bewegung zu popularisieren.
Die Veranstaltung
wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung durchgeführt.
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Programm-Flyer als *.pdf
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Termine in der Region finden sich bei
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