[letztes update 15.01.12]


regelmässig
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Immer mittwochs, 19.30 Uhr bis open end

DemoZ - Der Kaktus im Blühenden Barock

Planlos - Mittwochskneipe im DemoZ

Repräsentative Umfragen in der demokratischen Öffentlichkeit kamen zu dem überraschenden Ergebnis, dass es Mittwoch Abends in Ludwigsburg an adäquaten Ausgehmöglichkeiten mangelt. Einzig der seit vielen Jahren beliebte Treffpunkt in der Kneipe des DemoZ bot hier eine Ausnahme. Um dieses Angebot an die veränderte Nachfrage anzupassen, beschloss dass DemoZ- Team, sich in die Debatte um flexible Öffnungszeiten einzumischen. Die Folge: die DemoZ- Kneipe ist bereits ab 19:30 Uhr geöffnet. Schau doch du auch mal vorbei, denn: Andere haben abends länger auf, wir fangen abends früher an.

Immer mittwochs ab 19.30 Uhr | Eintritt frei | kein Konsumzwang


Jetzt jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat, 14-16.00 Uhr

Freies Radio für Stuttgart - aus dem DemoZ!

Kaktusfunk - Dein klingendes Transparent aus Ludwigsburg

Mehr Infos: Kaktusfunk - Dein klingendes Transparent aus Ludwigsburg
Kontakt: Kaktusfunk
demoz-lb.de

Achtung: Der Sender Deines Vertrauens sendet ab dem Januar 2010 wieder rund um die Uhr!
Und wie immer der Hinweis: werdet Mitglied beim FRS!
www.freies-radio.de | live-stream


NImmer mittwochs, 19.00 - 21.00 Uhr

einzelabende - kein kurs!

Aktzeichnen im DemoZ

Mangels Zeichner_innen liegt die Gruppe seit dem Jahreswechsel 2011/ 12 erstmal auf Eis!

Jetzt wieder jeden Mittwoch (ausser Schulferien!)
Bei Interesse einfach vorbeikommen - eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Für das Honorar des Modells wird ein geringer Unkostenbeitrag erhoben.


was immer gilt, die Ausschlussklausel:

Ausgeschlossen von den Veranstaltungen sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.


Januar 2012
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Mittwoch 11.01.2012, 20.00 Uhr

parallel zur kneipe

Literaturkneipe mit Christian Rehmenklau

Im Rahmen der planlos- Mittwochskneipe findet nun jeden 2. Mittwoch im Monat ein Literaturstammtisch speziell für die Best Agers statt. Das heißt: klönen, kritisieren, austauschen…
Der Probelauf am 11.1. startet mit dem Thema "Literatur und Aklohol".
Initiative und Moderation: Christian Rehmenklau.


Freitag 13.01.2012, 20.00 Uhr

buchvorstellung

Desertion und Männlichkeitsbilder

Deserteure sind "Feiglinge" "Drückeberger" und "Weiber". Deserteure sind Helden im antifaschistischen Kampf. Diese Bilder derjenigen, die sich dem Krieg entzogen, herrschten - je nach Sichtweise - uneingeschränkt bis in die 1980er Jahre vor.
Der Autor Ralf Buchterkirchen geht, ausgehend von Männlichkeitsbildern und der Militärjustiz als willfähriger Repressionsstruktur der Nazis, der Frage nach, wie und warum Soldaten des Zweiten Weltkrieges den Gehorsam verweigerten und wie sie selbst mit diesen ihnen zugewisenen Stereotypen umgingen.
Hinterfragt wird vor diesem Hintergrund auch die nicht erfolgte Rehabilition direkt nach Kriegsende. Dabei wird deutlich, wie Männlichkeitsforschung neue Ansätze liefern kann, Desertion als individuelle Entscheidung vor dem Hintergrund von Repression zu verstehen und damit auch Deserteuren und den ihnen Helfenden angemessen zu gedenken.

Buch: Ralf Buchterkirchen (2011), ""... und wenn sie mich an die Wand stellen": Desertion, Wehrkraftzersetzung und "Kriegsverrat" von Soldaten in und aus Hannover 1933-1945", Edition Region & Geschichte, ISBN 3930726165


Dienstag 17.01.2012, 20.00 Uhr

vortrag & diskussion

Der Extremismus-Begriff - Genese und Kritik

Während Nazis bundesweit Menschen ermorden und sich in vielen Gegenden eine rechte Dominanzkultur etabliert hat, während europaweit in Staaten wie Ungarn, Österreich, Italien, der Schweiz oder Frankreich Nazismus, Rechtspopulismus und menschenverachtende Einstellungen erstarken, werden in Deutschland Projekte, die Betroffene rechter Gewalt beraten und antifaschistische, demokratiefördernde Bildungsarbeit betreiben, durch das Bundesfamilienministerium mit einer staatlichen Gesinnungsprüfung in Form einer Extremismus-Klausel drangsaliert.
Dies ist nur ein Beispiel, das stellvertretend eine Praxis offenbart, welche auf dem Extremismus-Modell fußt, das immer wirkmächtiger zu werden scheint: 67 Jahre nach Ende des NS-Regimes gibt es in dieser die Tatsachen verkennenden Lesart der Realität keine Neonazis mehr, sondern nur noch "Extremist_innen", zu denen auch all jene gezählt werden, die sich ersteren entgegenstellen.
Im Vortrag werden Geschichte, Konstruktion und Auswirkungen des Extremismus-Modells bzw. -begriffs vorgestellt und Handlungsspielräume sowie (sprachliche) Alternativen thematisiert.


Donnerstag 19.01.2012, 20.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 


stadt- land- fluß

Vortrag "Recht auf Stadt?!"
& Vernissage der Ausstellung "ZOMBIE MÜHLEHOF"

Die erste Veranstaltung der Reihe Stadt Land Fluss beschäftigt sich mit der Stadt und ihrer Peripherie. Die Großstädte ziehen Investoren an, die Kommerzialisierung nimmt zu, immer mehr Menschen werden ausgeschlossen, doch auch der Widerstand wächst. Während in Stuttgart drei neue Einkaufszentren geplant bzw. bereits im Bau sind, werden in der Peripherie immer mehr Einkaufszentren zu Zombies, zu Untoten der Innenstädte, bestes Beispiel, das Marstallcenter in Ludwigsburg.

Vortrag "Recht auf Stadt?!"

Die sich seit Jahren vollziehende Ökonomisierung von Stadt und städtischen Räumen schreitet weiter voran wie es sich in etlichen Städten im In- und Ausland beobachten lässt. Auch das Bahn- und Immobilienprojekt Stuttgart 21 ist neben vielen anderen Beispielen Ausdruck einer solchen Ökonomisierung. Doch inzwischen regt sich auch wieder verstärkt Widerstand gegen eine neoliberale Stadtpolitik, die, anstelle von Gemeinwohl und städtischem Gebrauchswert, nur den Ansprüchen von Investoren und Kapitaleignern folgt. Dieser Widerstand lässt sich unter dem Label "Recht auf Stadt" zusammenfassen. In diesem Vortrag werden einige Aspekte dieser Entwicklungen zur Diskussion gestellt.
Yvonne P. Doderer ist freie Architektin/Stadtforscherin und betreibt das "Büro für transdisziplinäre Forschung und Kulturproduktion" in Stuttgart.

Ausstellung "ZOMBIE MÜHLEHOF"

Der Mühlehof in Mühlacker ist ein typischer Repräsentant eines Einkaufzentrums, 1982 eröffnet und in den letzten Jahren zum Zombie geworden. Der Zombie in Ludwigsburg heißt Marstallcenter, in Kornwestheim heißt er Wette-Center...
Sechs KünstlerInnen zeigen ihre Sicht auf den Mühlehof, in dessen Schlussstein in der Urkunde es heisst: "Dieses Gebäude ist also nicht nur Brücke zur Vergangenheit, sondern auch Symbol für Bürgerwille und Bürgerfleiß, die sie prägend gestalteten, mit denen Zukunft gemeistert, die Stadt weiterentwickelt werden kann." Wie sehen Künstler den Mühlehof dreißig Jahren später?
Werner Christof bringt es mit seinen Titeln treffend auf den Punkt, er zeigt den Loop "auf und ab" mit teilweise bearbeiteten Fotos aus der originalbeleuchteten Minimalmarkthalle vom Mühlehof im 1.UG, die Installation "alles fließt", und das rätselhafte Werk "Shoppen unterm Sender".
Lisa Schulz und Henry Schulz beschreiben ihre Fotoarbeiten sehr plastisch: Wenn der letzte Konsument hinausgeht und das Licht erlischt, ist die Karawane schon lange weitergezogen, dorthin, wo es neuer, größer, bunter und voller ist. Zurück bleiben Ödnis, kahler Beton, Entwertung und drohender Verfall. Heute wirkt ein Käufer oder ein mit Waren gefüllter Einkaufswagen nur noch fremd und deplatziert in den leeren dunklen Hallen.
Johannes Biedert und Michael Knör, Teil des Projekts "Rule-thirty-four-Productions", spiegeln den Mühlehof als Ort des Verfalls, der Korrosion und der Dunkelheit wieder, einen Zombie-Ort, der sich zwar noch an das Leben erinnert, der aber mit leeren Fenstern leblos mitten in der Stadt steht. In morbider Perspektive wird die Frage gestellt: "Bist Du schon tot? Oder lebst Du noch?"
Der Mensch wankt durch seinen bizarren, endlosen und unstillbaren Hunger immer noch mit ausgestreckten Armen dem Konsum hinterher. Peter Schmidt hat den Mühlehof im Modelleisenbahnmaßstab 1:87 nachgebaut. Er vermischt dabei die zeitlichen Ebenen: auf der einen Seite finden die Eröffnungsfeierlichkeiten statt, während von der anderen Seite der Mühlehof bereits abgerissen wird. Fotos vergegenwärtigen diesen dreißigjährigen Prozess. Schmidt präsentiert Fotos aus dem Stadtarchiv von 1982, Aufnahmen des Mühlehofs heute und Aufnahmen des Modells, die zeigen, wie sich 30-jährige Geschichte in einem Modell konzentriert.


Donnerstag 26.01.2012, 19.00 Uhr

Lektürekreis

Reading Marx in Ludwigsburg

In regelmäßigen Abständen verkündet die bürgerliche Presse die Wiedergeburt des Marxismus, vor allem dann, wenn die Weltwirtschaft wieder ins Wanken gerät. Viele Linken dient Karl Marx als Prophet eines angeblich zwangsläufig sich selbst zerstörenden kapitalistischen Systems, das kurz vor seinem Ende zu sein scheint. Doch hinter den Ideen und Analysen von Karl Marx steht viel mehr. Seine Arbeit und sein Denken beeinflussten nicht nur die Entwicklung der internationalen Arbeiterbewegung und ihrer Organisationen. Sie beeinflussten ebenso die Wissenschaften und die Philosophie auf der gesamten Welt. Seine Analyse des Kapitals, seine Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, sein Wirken als Journalist, Ökonom und schließlich als Kommunist sollen Gegenstand des Lesekreises *reading marx in lubu* sein.
Termine, Themen und Textauswahl unter *readingmarxinlubu.wordpress.com*
Vorläufige Termine: 23. Februar, 29.März, 26. April immer um 19:00 Uhr im DemoZ


und, wie gesagt, weitere Infos immer auf der
Homepage der Gruppe

Diesmal steht der 1865 entstandene Text "Lohn, Preis, Profit" im Vordergrund, der ein Einstieg in Marx' Arbeitswerttheorie ermöglichen soll. Den Text kann man auf der folgenden Website abrufen: http://www.mlwerke.de/me/me16/me16_101.htm
Eine vorbereitende Lektüre ist zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Zu Gast ist diesmal Theo Wenzke von der Redaktion Gegenstandpunkt.

 


Freitag 27.01.2012, 20.00 Uhr

stadt- land- fluß

Babylon, Ruinen, Hallo Einkaufszentrum.
Stadtmythen in der U – Musik (Vortrag mit Hörbeispielen von Dipl. Ing. Architekt Benno Burgey)

Kommunikation über Stadt ist geprägt von Mythen und Missverständnissen, sowie deren Wechselwirkung und der Erschwernis, dass unterschiedliche Gruppen unterschiedliche Mythen haben – auch wenn diese unter dem gleichen Namen geführt werden.
Bei der Bildung und Verbreitung von Stadtmythen ist die Musik traditionell ein Hauptakteur. Neben der traditionellen, marktfördernden Überhöhung einzelner Städte durch die Musik (Bsp. „Wiener Walzer“ , „Heidelberg du feine“ ...) liefern subkulturelle Musikformen Mythen, mit eher allgemeinen oder kritischen Stadtvorstellungen („Ist like a Jungle, somtimes ...“), auf denen hier der Schwerpunkt liegen soll.

Mythen im Sinne dieses Vortrages sollten jedoch nicht als fehlerhafte Märchen gesehen werden, denen man lediglich „aufgesessen“ ist. Vielmehr sollten sie als Werkzeug oder Chance gesehen werden die Komplexität der heutigen Stadt kommunizieren zu können.
Das Mythen im Gegensatz zu anderen Urbanismustheorien die Möglichkeit beinhalten interkulturelle, soziale und religiöse Grenzen zu überspringen, inklusive der Möglichkeit auf dem neuen Wirt zu mutieren, macht die Sache letztlich spannend: Was unterscheidet denn die Ruine der Romantik von der Ruine des Punk? Und: Wie ist es denn in Deinem Babylon heute so?

Der Vortrag wir begleitet von vielen Hörbeispielen. Schwerpunkt sind hierbei, gemäß der Ausstellung: Songs zum „Supermarkt“ – Ebenfalls ein Mythos und Missverständnis aber auch Inspirationsquelle für die Musik.

Dipl. Ing. Architekt Benno Burgey war schon mehrfach im DemoZ zu Gast, u.a. als Mitglied der Geschmackspolizei Freiburg (GeschPOM B.No.B.) und mit einem Vortrag zum Verhältnis von Architektur zur Musik. Derzeit ist er Doktorand in Karlsruhe am KIT zum Verhältnis von „Musik und Großsiedlungen“.


Sonntag 29.01.2012, 19.00 Uhr

 

vortrag& diskussion

Schocktherapie! - Zur Lage in Griechenland, Vortrag mit Ralf Dreis:

Die griechische Gesellschaft leidet zunehmend unter den Auswirkungen der, von der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF aufgezwungenen, Sparmaßnahmen. Gleichzeitig lösen sich die staatlichen Institutionen auf, die verabschiedeten Gesetze können kaum umgesetzt werden. Wie sieht es zur Zeit mit dem Widerstand gegen die Kahlschlagspolitik aus? Welche Rolle spielen Landbesetzungen, Kollektivbetriebe und die anarchistische Bewegung? Und welche Bedrohung geht von rassistischen und faschistischen Organisationen aus? Ralf Dreis, freier Journalist und Griechisch-Übersetzer, berichtet an diesem Abend über die momentane Lage in Griechenland. Er war fünf Jahre lang in der anarchistischen Bewegung Thessalonikis aktiv und pendelt seit 2001 zwischen Griechenland und Deutschland.

Eine gemeinsame Veranstaltung von FAU Stuttgart und Libertäres Bündnis Ludwigsburg (LB)²


Ausstellung
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ab dem 19.01.2012

ausstellung

Ausstellung "ZOMBIE MÜHLEHOF"

Der Mühlehof in Mühlacker ist ein typischer Repräsentant eines Einkaufzentrums, 1982 eröffnet und in den letzten Jahren zum Zombie geworden. Der Zombie in Ludwigsburg heißt Marstallcenter, in Kornwestheim heißt er Wette-Center...
Sechs KünstlerInnen zeigen ihre Sicht auf den Mühlehof, in dessen Schlussstein in der Urkunde es heisst: "Dieses Gebäude ist also nicht nur Brücke zur Vergangenheit, sondern auch Symbol für Bürgerwille und Bürgerfleiß, die sie prägend gestalteten, mit denen Zukunft gemeistert, die Stadt weiterentwickelt werden kann." Wie sehen Künstler den Mühlehof dreißig Jahren später?
Werner Christof bringt es mit seinen Titeln treffend auf den Punkt, er zeigt den Loop "auf und ab" mit teilweise bearbeiteten Fotos aus der originalbeleuchteten Minimalmarkthalle vom Mühlehof im 1.UG, die Installation "alles fließt", und das rätselhafte Werk "Shoppen unterm Sender".
Lisa Schulz und Henry Schulz beschreiben ihre Fotoarbeiten sehr plastisch: Wenn der letzte Konsument hinausgeht und das Licht erlischt, ist die Karawane schon lange weitergezogen, dorthin, wo es neuer, größer, bunter und voller ist. Zurück bleiben Ödnis, kahler Beton, Entwertung und drohender Verfall. Heute wirkt ein Käufer oder ein mit Waren gefüllter Einkaufswagen nur noch fremd und deplatziert in den leeren dunklen Hallen.
Johannes Biedert und Michael Knör, Teil des Projekts "Rule-thirty-four-Productions", spiegeln den Mühlehof als Ort des Verfalls, der Korrosion und der Dunkelheit wieder, einen Zombie-Ort, der sich zwar noch an das Leben erinnert, der aber mit leeren Fenstern leblos mitten in der Stadt steht. In morbider Perspektive wird die Frage gestellt: "Bist Du schon tot? Oder lebst Du noch?"
Der Mensch wankt durch seinen bizarren, endlosen und unstillbaren Hunger immer noch mit ausgestreckten Armen dem Konsum hinterher. Peter Schmidt hat den Mühlehof im Modelleisenbahnmaßstab 1:87 nachgebaut. Er vermischt dabei die zeitlichen Ebenen: auf der einen Seite finden die Eröffnungsfeierlichkeiten statt, während von der anderen Seite der Mühlehof bereits abgerissen wird. Fotos vergegenwärtigen diesen dreißigjährigen Prozess. Schmidt präsentiert Fotos aus dem Stadtarchiv von 1982, Aufnahmen des Mühlehofs heute und Aufnahmen des Modells, die zeigen, wie sich 30-jährige Geschichte in einem Modell konzentriert.

Begleitet wir die Ausstellungseröffnung von einem Vortrag (s.u.)


ab März

ausstellung

Aufruf zum Mitmachen!

Fotos, Kunstwerke, Objekte, der schönste Bahnhof gesucht!
Mitmach-Ausstellung "WEM GEHÖREN STADT LAND FLUSS?"
Die ersten Ideen sind schon da: Wem gehört der Strand? Who is the owner of this house? Fotos von Bahnhöfen in der Peripherie und auf dem Land - der "schönste" Bahnhof wird prämiert!


Vorschau
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Freitag 03.02.2012, 19.30/ 21.00Uhr

 

stadt- land- fluß

Film: Empire St. Pauli - von Perlenketten und Platzverweisen
& ab 21:00 Uhr Kneipe mit Cocktailbar

"Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut - eine der letzten Lücken in der "Perlenkette" an der Elbe geschlossen. Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren. Immer mehr Gut- und Bestverdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen St. Pauli. Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen leben und die in den Kneipen für 1,50 € ein Bier trinken konnten? Was passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren?"
Im Film von Steffen Jörg, GWA St. Pauli e.V., kommen viele unterschiedliche Bewohnerinnen und Bewohner St. Paulis zu Wort.

Ab 21:00 Uhr Kneipe mit Cocktailbar


Dienstag 07.02.2012, 20.00 Uhr

 

stadt- land- fluß

Film "Gärtnern in Detroit"

Der Film zeigt Ansätze urbanen Gärtnerns in Mitten der verlassenen Idustrieparks in Detroit. Dort, wo der Amerikanische Traum, einst in Form der Autoproduktion scheinbar realisiert, gescheitert ist, keimt der Samen neuer Hoffnungen.
Neben Industrieruinen und verlassener Wohn- und Infrastruktur wird das Bild von Detroit von Fast-Foot-Ketten geprägt. Schon lange ist die Kette der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln für die schrumpfende Bewohnerzahl in Detroit gerissen.
Beiden Phänomenen versuchen die urbanen Gärtner ihre Projekte entgegen zu setzten. So blühen die Ruinen durch die landwirtschaftliche Nutzung wieder, in ganz neuer Weise, auf und dem Fast-Foot wird mit einem Angebot von vor Ort nachhaltig angebautem Gemüse begenet.
Die zahllosen Gartenprojekte, die von Gemeinschaftsgärten über Balkon- und Dachgärten reichen, werden wissenschaftlich begleitet, um die Eignung der Böden, die bisher von der Industrie genutzt wurden, für nachhaltige Lebensmittelproduktion sicherzustellen.


Mittwoch 08.02.2012, 20.00 Uhr

parallel zur kneipe

Zweiter Literaturstammtisch

Im Rahmen der planlos- Mittwochskneipe findet nun jeden 2. Mittwoch im Monat ein Literaturstammtisch speziell für die Best Agers statt. Das heißt: klönen, kritisieren, austauschen…
Das Thema Alkohol und Literatur 2.0 geht fließend über in "Bilder in der Literatur".
Initiative und Moderation: Christian Rehmenklau.

 


Freitag 17.02.2012, 20.00 Uhr

stadt- land- fluß

Ausstellungseröffnung:
Mitmach-Ausstellung "WEM GEHÖREN STADT LAND FLUSS?"
& Kneipe mit Cocktailbar

Fotos, Kunstwerke, Objekte, der schönste Bahnhof gesucht! Die ersten Ideen sind schon da: Wem gehört der Strand? Who is the owner of this house? Fotos von Bahnhöfen in der Peripherie und auf dem Land - der "schönste" Bahnhof wird prämiert! Ausstellungseröffnung, Kneipe, Cocktailbar.


Donnerstag 23.02.2012, 19.00 Uhr

Lektürekreis

Reading Marx in Ludwigsburg

In regelmäßigen Abständen verkündet die bürgerliche Presse die Wiedergeburt des Marxismus, vor allem dann, wenn die Weltwirtschaft wieder ins Wanken gerät. Viele Linken dient Karl Marx als Prophet eines angeblich zwangsläufig sich selbst zerstörenden kapitalistischen Systems, das kurz vor seinem Ende zu sein scheint. Doch hinter den Ideen und Analysen von Karl Marx steht viel mehr. Seine Arbeit und sein Denken beeinflussten nicht nur die Entwicklung der internationalen Arbeiterbewegung und ihrer Organisationen. Sie beeinflussten ebenso die Wissenschaften und die Philosophie auf der gesamten Welt. Seine Analyse des Kapitals, seine Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, sein Wirken als Journalist, Ökonom und schließlich als Kommunist sollen Gegenstand des Lesekreises *reading marx in lubu* sein.
Termine, Themen und Textauswahl unter *readingmarxinlubu.wordpress.com*
Vorläufige Termine: 29.März, 26. April immer um 19:00 Uhr im DemoZ


und, wie gesagt, weitere Infos immer auf der
Homepage der Gruppe

 


Freitag 24.02.2012, 20.00 Uhr

 

stadt- land- fluß

Solidarische Landwirtschaft als eine Antwort auf die Energie-, Klima- & Ernährungskrise
Vortrag mit Luciano Ibarro, GartenCoop Freiburg

Die globalisierte Nahrunsgmittelproduktion ist von fossilen Brennstoffen abhängig, deren Verfügbarkeit rapide schwindet und zu Spannungen in der Welt führt. Um eine Kalorie Essen auf den Teller zu bringen, braucht dieses System durchschnittlich zehn Kalorien an fossilen Brennstoffen.
Vom Feld bis zum Teller ist das Welternährungssystem heute für rund die Hälfte unserer Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Die weltweite Umstellung auf ökologische Anbaumethoden und solidarische Organisationsformen könnte einer der wichtigsten Auswege aus der Klima- und Ernährungskrise sein. Dafür sind radikale Änderungen im Ernährungssystem und ein Abschied von der heutigen industriellen Produktionsweise notwendig.
Als ein Beispiel für solidarische Landwirtschaft wird die GartenCoop Freiburg vorgestellt. Sie ist eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen verschiedenen Alters, die seit Anfang 2011 im Raum Freiburg die knapp 250 Mitglieder mit Lebensmitteln versorgt. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen und solidarischen Ökonomie werden landwirtschaftliche Produkte, derzeit insbesondere Gemüse, ökologisch und klimagerecht angebaut.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung durchgeführt.


Montag 27.02.2012, 19.00 Uhr

 

stadt- land- fluß

Film: "Voices of Transition"
mit Regisseur Nils Aguilar

Der Mut machende Dokumentarfilm 'Voices of Transition' lässt in einer sensiblen patchwork-Montage die wichtigsten Protagonisten des agrarökologischen Wandels zu Wort kommen: In Frankreich, Großbritannien und Kuba zeigen uns Landwirte und Wissenschaftler, Permakulturdesigner und Pioniere der Transition-Town Bewegung, wie man den Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenverknappung und drohenden Hungersnöten mit radikal neuen Wegen begegnen kann - und zwar derart, dass sich ungeahnte Chancen auftun sowohl für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden wie auch für eine gesteigerte Lebensqualität.

'Voices of Transition" ist in jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit neben seinem Soziologiestudium vom französisch-deutschen Dokumentarfilmer Nils Aguilar selbst produziert worden. Ziel des von ihm gegründeten Vereins Milpafilms ist es, auf die desaströsen Auswirkungen einer ausschließlich marktgesteuerten Agrarindustrie hinzuweisen und Lösungsansätze aus der Agrarökologie und der Transition Town Bewegung zu popularisieren.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung durchgeführt.

 


Programm-Flyer als *.pdf
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