[letztes update 02.03.10]

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Immer mittwochs, 19.30 Uhr bis open end

DemoZ - Der Kaktus im Blühenden Barock

Planlos - Mittwochskneipe im DemoZ

Repräsentative Umfragen in der demokratischen Öffentlichkeit kamen zu dem überraschenden Ergebnis, dass es Mittwoch Abends in Ludwigsburg an adäquaten Ausgehmöglichkeiten mangelt. Einzig der seit vielen Jahren beliebte Treffpunkt in der Kneipe des DemoZ bot hier eine Ausnahme. Um dieses Angebot an die veränderte Nachfrage anzupassen, beschloss dass DemoZ- Team, sich in die Debatte um flexible Öffnungszeiten einzumischen. Die Folge: die DemoZ- Kneipe ist bereits ab 19:30 Uhr geöffnet. Schau doch du auch mal vorbei, denn: Andere haben abends länger auf, wir fangen abends früher an.

Immer mittwochs ab 19.30 Uhr | Eintritt frei | kein Konsumzwang


Jetzt jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat, 14-16.00 Uhr

Freies Radio für Stuttgart - aus dem DemoZ!

Kaktusfunk - Dein klingendes Transparent aus Ludwigsburg

Mehr Infos: Kaktusfunk - Dein klingendes Transparent aus Ludwigsburg
Kontakt: Kaktusfunk
demoz-lb.de

Achtung: Der Sender Deines Vertrauens sendet ab dem Januar 2010 wieder rund um die Uhr!
Und wie immer der Hinweis: werdet Mitglied beim FRS!
www.freies-radio.de | live-stream


Immer mittwochs, 19.00 - 21.00 Uhr

einzelabende - kein kurs!

Aktzeichnen im DemoZ

Jetzt wieder jeden Mittwoch (ausser Schulferien!)
Bei Interesse einfach vorbeikommen - eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Für das Honorar des Modells wird ein geringer Unkostenbeitrag erhoben.

 


was immer gilt, die Ausschlussklausel:

Ausgeschlossen von den Veranstaltungen sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.


März 10
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Freitag 05.03.10, 20.00 Uhr

Klaus Wanninger liest: Schwaben-Ehre

Ausgerechnet in der Liederhalle, dem hoch angesehenen Kultur- und Kongresszentrum Stuttgarts, wird ein Tagungsteilnehmer erschlagen aufgefunden. Kommissar Steffen Braig sieht sich mit ständig neuen Hindernissen konfrontiert, als es darum geht, die Suche nach dem Täter und den Hintergründen des Verbrechens aufzunehmen. Hat es mit dem beruflichen Erfolg des Opfers zu tun, oder eher mit dessen Privatleben? Eine Spur führt in die Reutlinger Hochschule, an der das Opfer als Dozent tätig war.
Braig, vom neuen Staatsanwalt Söderhofer mehr sabotiert als unterstützt, bekommt Hilfe von seiner Kollegin Neundorf, die eine Serie von Tankstellenüberfällen untersucht und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Fällen zu erkennen glaubt. Ihren Ermittlungen zufolge hat das Verbrechen mit einem seltsamen Geschehen beim Schloss Lichtenstein am Rand der Schwäbischen Alb zu tun.

Klaus Wanninger, Religionslehrer mit Hang zum Mord (Stuttgarter Zeitung) liest aus seinem neuen Krimi. Wanninger ist der erfolgreichste Krimiautor im Land. Seine Krimis sind nicht nur spannend. Das Verbrechen ist für Wanninger auch ein Vehikel: Immer geht es ihm um die Frage, warum so viel Böses in der Welt ist und was das Böse mit den Menschen anstellt – seine Kommissare sind sehr menschliche Ermittler, die insgeheim für mehr Gerechtigkeit eintreten.
“Wanninger schreibt treffend und spannend, seine Romane haben das Zeug zu Bestsellern.” (Reutlinger Generalanzeiger)
“Solche Romane am Puls der Zeit könnten wir mehr gebrauchen.” (Heidelberg aktuell) Eine Kooperation des DemoZ mit der Rosa- Luxemburg- Stiftung Baden- Württemberg


Samstag 06.03.10, 20.30 Uhr

Poetry Slam

Der Ludwigsburger Poetry Slam ist eine moderne Form des Dichterwettstreits, bei dem zumeist junge Slam Poeten und Slam Poetinnen mit selbst geschriebenen Texte Literatur wieder zum Leben erwecken. Sechs Minuten haben sie Zeit das Publikum zum Nachdenken, Weinen oder Lachen zu bringen. Danach entscheidet das Publikum, auch welchen drei Finalisten der Sieger des Abends gekürt wird. Über die Offene Liste am Eingang können auch Spontanentschlossene noch am Wettbewerb teilnehmen. Sollte es mehr Freiwillige, als Startplätze geben, entscheidet das Los.
Weit gereiste Poeten und Poetinnen aus ganz Deutschland versprechen den Abend zu einem Ohrenschmaus werden zu lassen: Neben Mischa-Sarim Vérollet (Bielefeld), dem Erfolgsautor 2009 ("Das Leben ist keine Waldorfschule") werden der Halbfinalist der Deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften 2008 Nektarios Vlachopoulos (Heidelberg), "der Tom" (Magdeburg), die Newcomerin Katja Hofmann (Halle/Saale) sowie Peter Parkster, Frau Wortwahl und Benjamin Reichstein aus Nürnberg gegeneinander antreten.


Freitag 12.03.10, 21Uhr

Frauendisco

...nicht nur die Strasse- auch die Nacht gehört uns....

Wir feiern und Tanzen

DJAne Corduehl und DJane Sandy legen auf

Veranstalterin: Initiative 8.März


Samstag 13.03.10, 13.00 / 21.00 Uhr

Konzert + Workshop
NOT JUST BOYS FUN....

13.00 - 19.00 Uhr: Workshop "Antifa und Männlichkeit"
Was ist überhaupt Männlichkeit? Woraus besteht Antifa-Politik, warum ist sie an so vielen Punkten besonders bei jungen Männern beliebt? Warum gibt es auch in der Antifa Unterdrückungsverhältnisse? Die Gesprächs- und Entscheidungsstrukturen und die Ausrichtung der Antifa-Politik gehören auf den antisexistischen Prüfstand. In dem Workshop gibt es zuerst ein Update über die Männlichkeits-Forschung. Dann geht es um Symbole und Idole, um Tücken der alltäglichen Antifaarbeit, samt Heldentum und Revierverhalten. Unterdrückungsmechanismen schaffen sich aber nicht von selbst ab, nur weil sie in Diskussionen erkannt und benannt werden. Es geht also um die Entwicklung neuer Perspektiven und um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Antifa ist zu wichtig, als es nur bei Kritik zu belassen.
* Dieser Workshop ist frei für alle Geschlechter.

19-20 Uhr: Vokü

ab 20 Uhr Konzert mit:
Ex-Best-Friends (Postpunk mit Herz und Wut, Berlin) www.myspace.com/weareexbestfriend
weiterer support wird in kürze bekannt gegeben!


Donnerstag 18.03.10, 19Uhr

Vortrag
"1984? Schon lange vorbei."

"It was a bright cold day in April, and the clocks were striking thirteen."

Das in Vergleichen zur heutigen Zeit vielbemuehte Buch "1984" von George Orwell muss auch als einleitendes Thema in diesem Vorstellungstext herhalten; denn zu offensichtlich sind die Parallelen zwischen der Antiutopie von 1949 und den heutigen Möglichkeiten zur totalen Überwachung. Aber eigentlich ist alles viel schlimmer...
Der Vortrag zeigt, wie technische Gegenstände, die wir tagtäglich freiwillig benutzen, zu unserer Überwachung eingesetzt werden koennen, wie vermeintlich private Daten öffentlich zugänglich sind und missbraucht werden koennen; wie personalisierte Profile erstellt werden. Es werden aber auch Strategien vorgestellt, wie die eigenen Spuren verwischt werden koennen, das Internet als demokratisches Publikationsmedium sicher genutzt und wie mit legalen Mitteln der Datensammelwut verschiedenster Institution begegnet werden kann.
Referent: Winston Smith ;-)


Samstag 20.03.10, 20Uhr

ausstellungseröffnung & vortrag

Mauthausen - Betrachtung einer KZ-Gedenkstätte
Fotografien 1995 - 1997

3 Stuttgarter Fotografen haben über Jahre die Gedenkstätte zu den Befreiungsfeierlichkeiten besucht. Sie setzen sich in ihren Arbeiten, die am Rande der Gedenkfeiern entstanden sind, mit ihren persönlichen Eindrücken und Empfindungen von Begegnungen mit ehemaligen Gefangenen und der Nüchternheit des Ortes auseinander. Die Fotoausstellung beschreibt die KZ Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich.
Gebäude, Hinweisschilder, Menschen. Einerseits kalte Mauern und nüchterne Hinweisschilder, andererseits junge und alte Menschen während der Befreiungsfeierlichkeiten.
Die Fotoausstellung ist auch heute noch ein Beitrag, das Erinnern an die Opfer des NS und an den vielfältigen Widerstand wachzuhalten. Zur Eröffnung wird es eine Einführung in die Ausstellung geben und kurze Beiträge zum Thema.

Präsentiert von: Mauthausenkomitee Stuttgart e.V.


Donnerstag 25.03.10, 19Uhr

Film
Nasty old people

Dies ist Mettes Geschichte, Mitglied einer Neonazigang. Tagsüber betreut sie vier ältere Menschen, die darauf warten, zu sterben. Mette flüchtet dabei in eine selbst erdachte, überzeichnete Traumwelt. Sie ist dabei von ihrer Art zu leben völlig überzeugt, bis sie eines Nachts einen Mann überfällt und bewusstlos schlägt. Als sie am nächsten Tag aufwacht, erkennt sie, dass etwas völlig falsch läuft und nach dieser Gewalttat nach Respekt und Liebe strebt. Zusammen mit ihren vier alten, bösen Menschen, erschafft sie eine Welt, von der wir bis heute nicht wussten, dass sie überhaupt existiert.
Der Film wurde von Hanna Sköld 2009 aus eigener Tasche finanziert und sie verzichtete bewusst auf eine kommerzielle Vermarktung. Sie stellte den Film kostenlos zum Donwload auf der Internetplattform thepiratebay.org, in Zusammenarbiet mit Vagabond Cinema, bereit. Der Film läuft unter Creative Commons - Some Rights Reserved (mehr Infos zu Creative Commons)
OmU (Schwedisch/Deutsch), 84 min.
Mehr Infos zum Film hier


Samstag 27.03.10, 21Uhr

Konzert
Überdosis & Day to Daze

Kultur und Politik kosten Geld, deswegen mal wieder ein Soli- Konzert für das DemoZ. Freut euch auf einen lauten Punkrockabend. Cheers an die Bands für den support & go pogo!
Überdosis stehen nicht zum ersten mal auf unserer Bühne, sollten also schon bekannt sein. Allen anderen sei kurz erklärt: Eine Deutschpunkband aus Ludwigsburg deren Einflüsse klar in den 80ern liegen. Dazu gehören Bands wie Slime,Toxoplasma und andere Kracher. Klingt am besten live, ansonsten immer fantastisch Dienstag Nachmittags, mit handwarmem Hansa aus der Dose, in der Sonne auf der Wiese liegend, aus dem alten Kasettenrecorder lärmend. Da werden Punkrockträume wahr.
Day To Daze sind eine junge aufstrebende HC-Punk Band aus Böblingen. Schnell, direkt, ohne große Umschweife. Seit 2005 touren die fünf Jungs jetzt schon von einer Bühne zu nächsten und rütteln euch wach. Was sagen sie selbst dazu? Klingt wie: MELODIC HARDCORE PUNK.
Support wird noch klargemacht, weitere Infos dazu gibts online zu gegebenem Zeitpunkt.

Reinhören geht hier:
Überdosis
Day to Daze


Ausstellung
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ab Samstag 23.01.10, 20Uhr

Grenzkontrolle - Kunst und Politik
ausstellungseröffnung & vortrag

Vernissage: „echte Kriegsträume“ von Tanja Kling
& Vortrag von Astrid Messerschmidt:
„Weltbilder und Selbstbilder – Widersprüche im Umgang mit Globalisierung und Migration“

Tanja Klings Bilder wirken traumartig und verletzlich, bisweilen sogar märchenhaft, obgleich sie teils drastischen Gegenstand zeigen. Zarte Bleistiftstriche und durchscheinende Aquarellmalerei begegnet weit gewaltvolleren Inhalten. Soldaten schießen aus Maschinengewehren seltsam zu ihnen zurückführende Blitze, Polizisten – vielleicht Grenzbeamte - machen einen Kontrollgang und lassen die BetrachterInnen möglicherweise an die Problematik von Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen denken. Die unscheinbare Darstellung der Personen steht im Kontrast zu deren Handeln in der Wirklichkeit. Die Künstlerin zeigt Szenen aus eigenen Träumen. Formen der Gewalt, die sie nur aus den Medien und den Erinnerungen von Verwandten kennt, wird hier zu ihrer eigenen Realität. Es werden psychologische und gedankliche Grenzen thematisiert.

Astrid Messerschmidt, Pädagogin aus Karlsruhe mit dem Schwerpunkt interkulturelle Pädagogik, geht in ihrem Vortrag auf die Grenzen ein, die nach denen kommen, die in den ersten beiden Veranstaltungen der Reihe thematisiert wurden, die weniger konkret sind. Analog zur ausgestellten Kunst wird hier der psychologischen Dimension von „Grenzkontrollen“ nachgegangen, indem gesellschaftliche Wahrnehmungsprozesse in bezug auf Migration und Internationalität mit einbezogen werden: „Internationalität und Interkulturalität werden gesellschaftlich propagiert. Für den beruflichen Erfolg werden Mehrsprachigkeit und lokale Flexibilität erwartet. Doch diejenigen, die transkulturell und transnational unterwegs sind, stoßen auf kulturelle und nationale Grenzen. Insbesondere im Bildungsbereich spiegelt sich der widersprüchliche Umgang mit Migration und Globalisierung wider, wenn ein ‚Migrationshintergrund’ zu einem Zeichen der Ausgrenzung und Diskriminierung wird. Der Vortrag geht auf Wahrnehmungen von Globalisierung und Migration ein und reflektiert die Wirkung nationaler Stereotype. Skizziert werden Perspektiven für eine kritische Praxis. Welche Möglichkeiten eröffnen sich für Bildungsprozesse in einer globalisierten Migrationsgesellschaft?“ (Astrid Messerschmidt)

Eine Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe des DemoZ und der VVN/BdA Ludwigsburg


ab Samstag 20.03.10, 20Uhr

ausstellungseröffnung & vortrag

Mauthausen - Betrachtung einer KZ-Gedenkstätte
Fotografien 1995 - 1997

3 Stuttgarter Fotografen haben über Jahre die Gedenkstätte zu den Befreiungsfeierlichkeiten besucht. Sie setzen sich in ihren Arbeiten, die am Rande der Gedenkfeiern entstanden sind, mit ihren persönlichen Eindrücken und Empfindungen von Begegnungen mit ehemaligen Gefangenen und der Nüchternheit des Ortes auseinander. Die Fotoausstellung beschreibt die KZ Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich.
Gebäude, Hinweisschilder, Menschen. Einerseits kalte Mauern und nüchterne Hinweisschilder, andererseits junge und alte Menschen während der Befreiungsfeierlichkeiten.
Die Fotoausstellung ist auch heute noch ein Beitrag, das Erinnern an die Opfer des NS und an den vielfältigen Widerstand wachzuhalten. Zur Eröffnung wird es eine Einführung in die Ausstellung geben und kurze Beiträge zum Thema.

Präsentiert von: Mauthausenkomitee Stuttgart e.V.


Vorschau
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Sonntag 11.04.10, 17Uhr

vortrag

Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus?
oder die FAU-IAA stellt sich vor!

Jeder von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein?
Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?

oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen? und viele andere Fragen mehr werden angesprochen.
Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.

Es gibt VoKü

Hörproben:
http://www.myspace.com/rudimuehland

Präsentiert von: FAU-IAA Stuttgart


Donnerstag 15.04.10, 20Uhr

vortrag & konservenmusik

Frank Apunkt Schneider:
"I can count every star in the heavens above but I have no heart I can't fall in love…"
Der Computer in Poptexten…

Die Entwicklung der Technologie hat der bürgerlichen Kultur immer schon schwer zugesetzt, indem sie deren Klassenschranken durchbrach und ihre Besitzstände umverteilte. Die Angstlust der Kultur, insbesondere der deutschen, an der Technologie hat hier ihre Wurzeln. Eine besondere Herausforderung bildete lange Zeit: der Computer. Aber während sich Pädagogik, Hochkultur und Feuilleton noch nach Kräften mühten, die Kids von den Schlüsselkulturtechniken des nächsten Jahrtausends fernzuhalten, zeigte die Popmusik weniger Berührungsängste. Gruppen wie Kraftwerk oder obskure Schlager wie France Galls „Computer No. 3“ (1968) haben unser Bild vom Computer entschieden mitgeprägt, lange bevor er Alltagsrealität wurde. Sie brachten Bilder und Vorstellungen in den Umlauf, in denen naive Technikgläubigkeit ebenso zu ihrem Recht kam wie hochkulturelle Computerpanik.
Anhand von Popstücken der letzten 50 Jahren, die sich textlich mit dem Phänomen „Computer“ beschäftigen, erzählt der Poptheoretiker Frank Apunkt Schneider den langen und kurvenreichen Weg des Computers in unseren Alltag.

Frank Apunkt Schneider lebt zurzeit als unfreier Autor und Künstler in Bamberg. Er ist Mitglied der KünstlerInnengruppe /monochrom/ und schreibt u. a. für /Testcard/, /Skug/, /Zonic/ und /Intro/.
2007 ist sein Buch „Als die Welt noch unterging. Von Punk zu NDW“ im /Ventil-Verlag/ erschienen das er im letzten Jahr bereits im DemoZ präsentiert hat.


Samstag 17.04.10, 19.00Uhr

Demokratischer Galaabend:

"Eine Stadt im Jubiläumsrausch"

Wer das Schlossjubiläum 2004 oder aber das Stadtjubiläum 2009 verpasst hat, hat heute die einmalige Chance, an einem wahrhaft einzigartigen demokratischen Jubiläumsevent teilzuhaben. 30 Jahre DemoZ, das heißt 30 Jahre Subkultur vom Feinsten.
An diesem Abend erwartet Euch eine schillernde Revue von Kulturhäppchen, die die Vielfalt und den Anspruch des DemoZ auf großartige Weise widerspiegeln werden. Freut Euch auf ein buntes Potpourri der Stars und Sternchen des Kaktus im Blühenden Barock von früher bis heute! Spaß am Wiedersehen und Schwelgen in alten Erinnerungen ist nicht verboten. Pläne schmieden für die Zukunft sind im Programm inbegriffen. Genießt den Kaktus in seiner vollen Blüte!
Das äußere Setting ist an diesem Abend optimal. Alle sind da, das Vereinsheim ist charmant wie immer und die Thekencrew hat sich auch herausgeputzt. Likörchen und Häppchen treten in Konkurrenz zu der in der Stadt einmaligen Getränkekarte.

Es ist Eure Stadt, Euer Verein, Euer Jubiläum!


 


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