Veröffentlichen

DemoZ Newsletter

Name:
Email:

Stuttgart, 22. Mai: Atomforum abschalten!

Stuttgart, 22. Mai: Atomforum abschalten!"Begrüßungsaktion" vor der Liederhalle - Demonstration am Abend

Das Treffen des "Deutschen Atomforum" und die zeitgleiche "Jahrestagung Kerntechnik" in der Stuttgarter Liederhalle ab dem 22.5.12 darf nicht ohne unseren Protest gegen die Atompolitik und für die Energiewende stattfinden!
Ein Aktionsbündnis aus Initiativen aus der Region um das AKW Neckarwestheim ruft zu einem starken und deutlichen "Atomforum Abschalten!" gegen die in Stuttgart versammelten Atomlobbyisten auf. Bitte den Termin freihalten - weitersagen - und am 22. Mai nach Stuttgart kommen!

 

 

Termine:

Unter dem Motto : "Atomforum Abschalten" rufen wir am Dienstag, den 22.5.12 in Stuttgart zum Protest auf:

  • ab 12.30 Uhr (- 13.30 Uhr) Protestaktion zur Begrüßung der eintreffenden Tagungsteilnehmer an der Stuttgarter Liederhalle (Mit-Mach-Aktion, Straßentheater, Infostände)
  • ab 18.00 Uhr: Demonstration von der Liederhalle Stuttgart zum Schloßplatz. Dort findet eine Kundgebung statt.

Infoveranstaltung des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim zum Atomforum am 15.05. in Stuttgart:

 

Demo-Programm

Um 18:00 Uhr startet die Demo von der Stuttgarter Liederhalle zum Schlossplatz. Mit dabei sind sind die "Lokomotive Stuttgart" und die Großpuppe "DUNDU". Auch "Rhythm of Resistance" - das Netzwerk politischer Trommelgruppen und Sambabands wird im Demozug dabei sein. Musik auf dem Schlossplatz kommt von der Band Glycerin aus Neckarwestheim.

Ein Abschnitt der Strecke soll rückwärts gelaufen werden: In Sichtweite der CDU, als Zeichen für die "Energiewende rückwärts" von Merkel & Co. mit dem hochriskanten Weiterbetrieb von 9 AKWs sowie der Uranfabriken in Lingen und Gronau. Dann "wenden" wir wieder und laufen vorwärts für die regenerative Energiewende in Bürgerhand.

Redner/innen:

  • Christina Albrecht
    ist aktiv bei der AG Schacht KONRAD sowie bei Robin Wood. Sie hat viele Jahre im Asse-II-Koordinationskreis dazu beigetragen, die ungelöste Endlagerfrage in den öffentlichen Fokus zu rücken. Sie spricht für die "Endlager"-Koordiniation von Morsleben, Asse II, Gorleben und Schacht KONRAD.
  • Henrik Paulitz
    ist Fachreferent für Atomenergie und Erneuerbare Energien der Ärzte-Initiative IPPNW und bietet Nachhilfe in Sachen Energiewende für Röttgen, Rösler & Co.
  • Herbert Würth
    vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim ist seit langem in der überregionalen Anti-Atom-Bewegung aktiv. Er wird für die lokalen Anti-AKW-Initiativen sprechen: Wie geht Atomausstieg und gleichzeitiger Weiterbetrieb von 9 AKWs?

 

Aufruf:

ATOMFORUM ABSCHALTEN!

Das Deutsche Atomforum tagt ab dem 22.Mai 2012 in der Stuttgarter Liederhalle. Trotz Fukushima, Tschernobyl und Harrisburg treffen sich dort die wichtigsten Lobbyisten der Atomindustrie. Sie wollen hinter verschlossenen Türen nach Wegen zum europaweiten Ausbau der Atomenergie suchen und Gorleben als Endlager durchsetzen.

Atomausstieg sieht anders aus, Frau Merkel!

Die Suche nach einem Konzept und Standort für den weiteren Verbleib des hochriskanten Atommülls darf nicht den Weiterbetrieb der AKWs ermöglichen. Wir wollen den sofortigen Stopp der Atommüllproduktion! Die ungeeigneten Standorte Gorleben und Schacht KONRAD müssen für die Endlagerung endlich vom Tisch. Keine Bürgschaften für Atomanlagen im Ausland. Und wir haben endgültig genug von den internationalen Verharmlosern der Atomlobby in der Internationalen Atom-Energie-Organisation (IAEO) und der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Wir bieten Nachhilfe in Energiewende, Herr Röttgen

Wir wollen neben der notwendigen Energieeinsparung den forcierten Ausbau der On-Shore-Windanlagen, der Photovoltaik und der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung und nicht den hochriskanten Weiterbetrieb von 9 AKWs sowie der Uranfabriken in Lingen und Gronau. Wir sind gegen eine Politik, die die Macht der Atomkonzerne (EnBW, E.ON, RWE, Vattenfall) durch die Förderung zentraler Großanlagen (z.B. Off-Shore) stärkt und gleichzeitig Bürgeranlagen behindert. Wir wollen Forschung für Speichertechnologien und Energieeffizienz statt staatlich subventionierte, milliardenschwere Atomforschung durch die Europäische Atom-Gemeinschaft (EURATOM), das Karlsruher KIT (ehemals Kern-Forschungszentrum) und für die Kernfusion (ITER).

Kommunale Stadtwerke - in Stuttgart und anderswo - aber ohne die EnBW, Herr Kretschmann!

Zur Umsetzung der dezentralen Energiewende ist es unerlässlich, dass die Kommunen vollständig über ihre Netze für Strom, Gas und Fernwärme verfügen. Nur dann können demokratische Energiestrukturen unter Beteiligung von uns Bürgerinnen und Bürgern aufgebaut werden – auch gegen den Willen der übermächtigen Atom- und Kohlekonzerne.

Für den Sofortausstieg aus der Atomtechnik und den forcierten Einstieg in die dezentrale Energiewende!

 

Ausführliche Infos, Materialien und Newsletter:

Bündnis "Atomforum abschalten"

 

Radio-Ankündigung:

 

Rückblick:

2002: Aktionstage gegen das Atomforum in Stuttgart:

2011: Atomforum Jahrestagung 2011